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*Zeitungsausschnitt dazuleg* "Feuer in Antiquariat"

Endlich mal wieder hier! Puh, das war ja was!

Stand ja alles groß in der Zeitung und es war auch total lieb, wie viele Leute zum Helfen gekommen sind, aber am Ende musste ich doch den Löwenanteil der ganzen Umstrukturierung übernehmen. Wenigstens läuft der Laden jetzt wieder einigermaßen, und ich muss ehrlich zugeben, so schlimm alles war und so sehr wir uns erschreckt haben, das Antiquariat war ja wieder in den Schlagzeilen und zumindest momentan ziehen die Verkaufszahlen wieder an.


Mir fällt gerade wieder ein, dass hier nicht alle den Pseudopolis Boten lesen (das ist eine wirklich gute Zeitung, ich kann sie nur empfehlen!), deshalb rekapituliere ich nochmal kurz:  

Im Antiquariat meines Onkels ist vor ein paar Monaten ein Großbrand ausgebrochen. Tatsächlich hat's uns nicht nur die Verkaufs- und Lagerräume abgefackelt, sondern auch die oberen Wohnbereiche. Nuggan sei Dank nicht komplett, aber z.B. von meinem Schlafzimmer war nicht mehr allzuviel übrig, als die Löscharbeiten vorbei waren. Zum Glück hatte ich schon vorher viele persönliche Gegenstände schon zu meinem Freund hierher gebracht, der ideelle Schaden ist deshalb zumindest auf meiner Seite nicht so groß wie ursprünglich erwartet. (Wo ist eigentlich meine Akte abgeblieben, während ich weg war?)  

Onkel Gustav hat es da schon schlimmer getroffen, er ist natürlich noch immer schwer mitgenommen und kann sich kaum um den Laden kümmern. Wir haben jetzt schon Hilfe besorgt, er ist also nie allein da, auch wenn ich hier bin. Trotzdem werde ich wohl noch viel Zeit in Pseudopolis verbringen müssen, bis er sich wieder einigermaßen berappelt hat.Onkel hat aber eingesehen, dass ich mich auch um meine Arbeit hier kümmern muss, deswegen habe ich jetzt einige ganz paar Wochen Antiquariats-frei, um die Aktenberge hier wieder ein bisschen auf Vordermann zu bringen. Ich hatte auch eine Semaphore an die Gilde geschickt, in der stand, dass ich erstmal nicht nach Ankh-Morpork kommen kann und daher Sonderurlaub beantrage, aber anscheinend ist die nicht durchgekommen.(Memo an mich selbst: Beschwerdeschreiben an die Semaphorengesellschaft und die Betreiber der Klackertürme aufsetzen.)

Warum das Feuer ausgebrochen ist, kann bisher noch niemand sagen. Vielleicht hat ein Kunde kurz vor Ladenschluss eine Öllampe umgeworfen und niemand hat es gemerkt oder Onkel Gustav hat vergess . Ganz bestimmt steckte aber keine böse Absicht dahinter, da bin ich sicher.


Jedenfalls bin ich erstmal froh, endlich wieder hier zu sein. Ich arbeite meine Fehlzeiten auch nach, die liegengebliebenen Akten habe ich bald wieder aktualisiert und archiviert, versprochen.


~ Mara ~

Mara am 6.7.11 00:29


Fri ät lahst!

Es hat über 2 Wochen gedauert, aber schlussendlich wurde es den Wächtern doch zu dumm, mich Tag für Tag in der Zelle rumgammeln zu sehen. Wobei ich eigentlich weniger gegammelt habe, als der Gefreite Anton Ping, der die Pritsche in der leeren Nachbarzelle ständig für seine Schläfchen missbraucht hat.

 Draußen hat sich inzwischen nicht allzu viel getan. Um genau zu sein, hat sich wohl absolut gar nichts getan. Zumindest nichts spektakuläres. Elwing hat ein paar neue Flyer gedruckt und der Gildenladen ist inzwischen eingerichtet, aber das war's dann auch schon.

 Was die Wache angeht, mutmaße ich, dass die Gerüchte, die seit einem Times-Artikel im letzten Monat im Umlauf sind, der Wahrheit entsprechen und es unter den Wächtern mittlerweile eine Medusa gibt. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie eine Vampirette quasi mitten in der Bewegung erstarrte. Wir werden noch vorsichtiger sein müssen.

Arekus am 13.4.11 23:18


Janoschs Gildenweisheiten

Hallo, Janosch hier.

 

Der Chef ist nicht da, die Schwester vom Chef ist nicht da, also bin ich wohl dran. Ich war nämlich gerade am Fegen und bin ganz rein zufällig hier an den Schreibsachen vorbeigekommen. Und immerhin meinte der Chef ja neulich noch, dass etwas für Emmas und meine Bildung getan werden müsste. Lesen bildet, hab ich damals in der Schule gelernt, also muss man erstmal etwas schreiben, von dem man lernen kann. Was ich gerade tue.

 

Lektion Nummer eins:
Es gibt auch Wesen in dieser Gilde, die keine Fang- oder spitze Eckzähne haben. Unglaublich aber wahr.

 

Lektion Nummer zwei:
Traut niemals deinem Chef. der Schwester vom Chef! Die könnte euch fressen. Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung. Und außerdem lohnt es sich nicht, etwas mit ihr anzufangen, sie ist die Mühe nicht wert. Ganz mieser Charakter...

 

Lektion Nummer drei:
Egal, was sie euch anbieten, nimm den Dschob! Ist gut verdientes Geld und die Chancen stehen nicht schlecht, dass ihr nie das tun werdet, was in der Beschreibung steht. Ich meine, seht mich an: Eigentlich sollte ich in einem albernen Kostüm durch die Stadt rennen, stattdessen fege ich die Gilde.
...
Jetzt wo ich noch einmal drüber nachdenke: Nehmt den Dschob doch nicht.

 

Lektion Nummer vier:
Egal was ihr tut, sucht euch einen anderen Dschob als eure Schwester. Besser noch: Sucht euch eine andere Stadt als die, in der eure Schwester sich aufhält. Die Mühe lohnt sich.

 

Lektion Nummer fünf:
Überhaupt, was Frauen angeht, ist diese Stadt

 

Oh, muss aufhören, ich hör geradbe Schreitte kötnte die Swechster vom Cehf sien, ich geh wiedher fgehne...

Janosch am 30.3.11 00:01


Knasttagebuch

Tag 9.

Die letzten Tage waren recht eintönig, von gelegentlichen Besuchen einmal abgesehen. Da ich schon zu Beginn der Inhaftierung gestanden habe, für die Verunstaltung der Wache verantwortlich zu sein, wissen die Wächter nicht so genau, was sie nun mit mir anfangen sollen. Verhören müssen sie mich ja nicht mehr.

Ursprünglich hieß es, ich würde so lange eingesperrt bleiben, bis ich die Wache gereinigt habe. Vermutlich dachten sie, dass es mir nach 1 oder 2 Tagen zu blöd wird. Aber da haben sie sich getäuscht. Inzwischen haben sie vermutlich selber angefangen, die Fassade zu putzen, um sich nicht allzu lange die Blöße zu geben. Wissen kann ich es natürlich nicht, mein kleines Fenster führt zum Hof und die Wächter, die sporadisch an meiner Zelle vorbeipatroullieren, reden nicht darüber.

Die Pritsche wird auf Dauer tatsächlich ein bisschen unbequem und weder Becky, noch Elwing haben mir bisher ein ansprechendes Poster für meine Zellenwand vorbei gebracht. Aber immerhin verfüge ich inzwischen über eine eigene Zahnbürste und muss mir nicht mehr die Ersatzzahnbürste eines Gefreiten leihen, wenn ich zu meinem täglichen Waschgang aus einer Zelle darf. Auch sonst habe ich nicht wirklich viel zu tun. Ankh-Morpork ist inzwischen entweder frei von Kriminalität, oder die Wächter arbeiten einfach nicht. Schwierige Entscheidung, ich weiß. Auf jeden Fall bin ich der einzige Gefangene hier. Selbst dieser Troll, der Becky niedergeprügelt hat, wurde inzwischen wieder entlassen. Die einzige regelmäßige Gesellschaft stellt der Gefreite Ping dar, der mehrmals täglich in die Nachbarzelle schlappt und sich dort auf die Pritsche wirft, wenn es im Hauptraum zum Schlafen zu laut wird. 

Der Vorteil: Ich kann in aller Ruhe die Meditationstechniken lernen und verfeinern.

Arekus am 26.3.11 01:26


Was ist das?...Blog? Darf ichs behalten?

*den rosanen Stift schnapp, um den ersten baaahnbrechenden Testpost zu schreiben* 

*wuff*

 

Larna am 26.3.11 00:52





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